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Wann nutzte ich welches Medium (nur Audio oder Video)?

Im Grunde stellt sich oft die Frage, welches Medium nun für den gedachten Zweck am geeignetsten ist. Grob kann man die Bereiche in Text, Podcast/Audio und Video aufteilen.

Verschiedene Faktoren können für unterschiedliche Medien sprechen. Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Wer ist mein Zielpublikum?
  • Welchen Inhalt will ich transportieren?
  • Welches Know-How und Technik bringe ich selbst mit?
  • Wie viel Zeit und Geld habe ich zur Verfügung?

Jedes Medium kann beliebig unterhaltsam oder auch informativ sein. Die Frage nach dem Zielpublikum dreht sich eher darum, in welcher Situation mein Zielpublikum meinen Input nutzten wird bzw. soll.

Wird sich mein Publikum an einen Schreibtisch setzen und sich konzentriert mit dem Thema auseinandersetzten, ist das richtige Medium eher der Text oder Video. Ist davon auszugehen, dass das Publikum meinen Input während anderer Tätigkeiten, wie Haushaltsführung, Auto- oder Zugfahrten oder ähnliches nutzten wird, geht die Tendenz eher zum Podcast.

Wie komplex ist mein Inhalt? Kann ich meinen Inhalt ohne Bild rüberbringen, dann eignet sich Text oder Audio. Würde ein Bild mehr als 1000 Worte sagen, ist ein Video besser. Bei Videos sollte man immer den Mehrwert in Frage stellen. Habe ich was zu zeigen? Falls ja, ist das Video richtig. Kann ich das Bild ausschalten und der Ton reicht um alles zu verstehen, dann würde ein Podcast eher passen.

Zusätzlich bringt jedes Medium verschiedene mögliche Stile mit. Während Texte und Podcasts beide beliebig lang werden können, kann man in Podcasts besser weit ausholen bzw. seinen Inhalt emotional und detailliert anreichern. Im Text lassen sich hingegen besser gezielt rhetorische Finessen einarbeiten. Bei Videos steht das Visuelle im Vordergrund, was einem Blickwinkel ermöglicht, die der Zuschauer sonst selbst nicht einnehmen kann.

Wenn man sich für ein Medium entscheidet, sollte man abschätzen, ob man den technischen, aber auch den Performance-Hürden gewachsen ist. Wenn man einen Podcast aufnehmen will, ist die Frage, ob man mit seiner eigenen Stimme zufrieden ist? Dasselbe gilt für Videos, in denen man vielleicht sogar selbst auftreten möchte. Das Hinzuziehen einer vertrauenswürdigen externen Meinung ist dabei zu empfehlen. Man sollte sich auch nicht scheuen, rechtzeitig Profis um Hilfe und Einschätzung zu bitten.

Nehmen Sie sich Zeit. Während die meisten mit dem Verfassen von Texten vertraut sind, sind Podcasts und Videos meist Neuland. Die Produktion wird Zeit kosten und gerade am Anfang meist deutlich mehr Zeit als erwartet. Arbeitszeit kann Geld kosten, aber auch die Anschaffung von Technik für Video- und Audioaufnahmen können ein Fass ohne Boden werden. Informieren Sie sich im Vorfeld und lassen Sie sich beraten, wenn sie enge Zeit- und Geldbudgets haben.

Insgesamt sollten Ihnen diese Gedanken dabei helfen, das richtige Medium zu finden. Die Grenzen sind aber oft fließend. Beraten Sie sich im Zweifelsfall mit ihrem Team oder holen Sie gerne bei uns einen Rat ein. Dann wird ihr Medienprojekt sicher ein Erfolg.

Aktualisiert am 13. Oktober 2020

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