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Learning Design – WARP-P

Kurzbeschreibung

Im Projekt WARP-P werden Augmented Reality-Experimente mit der Software GeoGebra entwickelt, eingesetzt und evaluiert. Mit deren Verwendung und unmittelbaren Überprüfung im Experiment wird das forschende Lernen befördert. Über ihre Arbeit erhalten die Studierenden Feedback in unterschiedlichen Formaten und ihre Selbstwirksamkeit beim Experimentieren wird gestärkt.

Projektvideo

Zielgruppe

Lehramtsstudierende L2 und L5 für das Fach Physik; ausweitbar auf Studierende (des Lehramts) weiterer Fächer, insbesondere der Naturwissenschaften, in denen der Umgang mit Modellen gelehrt wird.
Lehrende, die den Umgang mit Modellen lehren.

Lehr-/Lernsetting*

LernzieleLernaktivitätenAssessment
1Die Studierenden können mit einem simulierten physikalischen Modell arbeiten und verschiedene Parameter variieren.Digitale Lernumgebung, realer Versuchsaufbau und Messungen, Abgleich mit dem eingebetteten 3D-Modell in Augmented Reality, Protokollieren des VersuchsPortfolio (Versuchsprotokolle + Referat)
2Die Studierenden können einen Versuch nach Anleitung aufbauen, durchführen und dabei Messdaten aufnehmen.Realer Versuchsaufbau und DurchführungPortfolio (Versuchsprotokolle + Referat)
3Die Studierenden können ein 3D-Modell mittels Augmented Reality über das reale Experiment legen, sodass die realen und virtuellen Objekte und Inhalte zueinander passen und einander ergänzen.Abgleich mit dem eingebetteten 3D-Modell in ARPortfolio (Versuchsprotokolle + Referat)
4Die Studierenden können ein Protokoll des Versuchs anfertigen und darin den didaktischen Mehrwert des digitalen Werkzeugs AR reflektieren.Protokollieren des VersuchsPortfolio (Versuchsprotokolle + Referat)
*Constructive Alignment

Lessons Learned aus dem Einsatz in der Lehre

Positive ErfahrungenHerausforderungen
Die AR-Versuche lassen sich in das physikalische Praktikum gut einbetten, solange auf eine sorgfältige Einführung der neuartigen Technik in der Einführungsveranstaltung und eine enge Betreuung während der Praktikumszeit geachtet wird. Die Studierenden nehmen die AR-Versuche als eine bereichernde Ergänzung zu den restlichen Praktikumsversuchen wahr. Außerdem sehen sie deren Relevanz und den Nutzen für ihren späteren Lehrberuf.Für eine reibungslose Durchführung der AR-Versuche sind die Gegebenheiten in den Praktikumsräumen bedeutend. Zum einen wird ausreichend Platz benötigt und zum anderen müssen die Lichtverhältnisse passend sein. Da die AR-Anwendungen für die meisten Studierenden neu sind, ist außerdem eine Betreuung durch Hilfskräfte, die bei technischen Fragen assistieren, hilfreich.

Förderungen von Diversity und Barrierefreiheit

Das Projekt strebt an, die Zugänglichkeit von Lehrveranstaltungen für eine Studierendenschaft mit vielfältigen Ausgangssituation zu verbessern. Die Materialien wurden online zur Verfügung gestellt, dabei wurden Maßgaben zur Barrierearmut beachtet. So wurden die Abbildungen mit Bildbeschreibungen ausgestattet und eine leicht verständliche Sprache gewählt (unter Berücksichtigung der korrekten Fachbegriffe).

Gefördert von: Stiftung Innovation in der Hochschulehre
Aktualisiert am 28. Februar 2024

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